Ein Stapler wird über vier Zahlen ausgewählt: Hubhöhe, Tragfähigkeit auf dieser Höhe, Arbeitsgangbreite und Bauhöhe in Transportstellung. Stimmt eine davon nicht, steht das Gerät.
Hubhöhe: bis zur Ebene messen, nicht bis zur Decke
Die benötigte Höhe ist die oberste Ebene plus etwa 150 mm, damit die Palette über den Träger kommt und abgesetzt werden kann. Liegt die oberste Ebene bei 3.200 mm, arbeitet ein Gerät mit 3.300 mm Hub am Limit: Ein unebener Boden genügt, und die Palette stößt an den Träger.
Resttragfähigkeit
„1.200 kg“ am Gerät bedeutet Tragfähigkeit bei minimalem Hub und normalem Lastschwerpunkt, üblicherweise 600 mm. Je höher die Gabel fährt, desto weniger trägt das Gerät sicher. Der Hersteller liefert ein Diagramm — das ist maßgeblich.
| Hubhöhe | PSM 1.2 (1.200 kg) | PSM 1.6 (1.600 kg) |
|---|---|---|
| bis 1.600 mm | 1.200 kg | 1.600 kg |
| 2.500 mm | 1.200 kg | 1.600 kg |
| 3.300 mm | 1.000 kg | 1.400 kg |
| 4.200 mm | 800 kg | 1.200 kg |
| 5.000 mm | — | 1.000 kg |
Die praktische Folgerung ist einfach: Liegen auf der obersten Ebene Paletten mit 1.000 kg, passt ein Gerät „für 1.200“ nicht. Nehmen Sie die nächste Baugröße.
Gangbreite
Die Arbeitsgangbreite berechnet der Hersteller für eine Europalette 800×1200 mm längs. Fahren Sie die Palette quer oder arbeiten mit Sonderladung, addieren Sie die Maßdifferenz zum Katalogwert — sonst wendet das Gerät in Ihrem Gang schlicht nicht.
Bei Gängen unter 2,3 m wird ein Deichselstapler unbequem: Dann kommen Schubmaststapler oder Schmalgangtechnik infrage.
Mitgänger oder mit Fahrerstand
Ein Mitgängergerät ist günstiger und kompakter, aber der Bediener läuft. Ab 40 bis 50 Metern je Fahrt kostet das Produktivität. Ein Modell mit Klappplattform baut größer, dafür fährt der Bediener mit — in einem langen Lager amortisiert sich das in wenigen Monaten.